Prüfungen erfolgreich meistern – Prüfungsangst und -stress bewältigen

Wenn es in der Ausbildung oder Weiterbildung auf die Abschlussprüfungen zugeht, reagieren viele Menschen mit Stress. Der Druck, die bestmöglichen Ergebnisse zu erzielen ist groß und der Lernstoff erscheint enorm schwer zu managen. Dabei gibt es zahlreiche Strategien, um sich auf die bevorstehenden Tests und Prüfungen vorzubereiten. Den Prüfungsstress während der „heißen Phase“ wirst du zwar nicht völlig verhindern können. Aber du kannst ihn zumindest minimieren, mit den richtigen Strategien. In unserem Ratgeber „Prüfungsangst überwinden & lernen zu Lernen: Prüfung erfolgreich bestehen!erhältst du zahlreiche wichtige Informationen und Tipps über die unterschiedlichen Lerntypen, -methoden und -strategien. Wenn du diese Lerntipps beherzigst, sollte einer erfolgreichen Prüfungsvorbereitung nichts mehr im Wege stehen.

Prüfungsstress vermeiden – lege den Fokus auf das Wesentliche

 

Sogar das Lernen will gelernt sein, viele Studenten oder Auszubildende stürzen sich allerdings in die Prüfungsvorbereitung, ohne einen konkreten Plan. In den meisten Fällen geht das jedoch schief, denn es überflüssige Informationen werden gelernt und wichtige Informationen werden vergessen. Ohne einen Lernplan und ohne passende Lernstrategien geht der Überblick schnell verloren. Häufig kommen während der „heißen Phase“ auch der Schlaf, eine ausgewogene Ernährung, soziale Kontakte und die Erholung zu kurz. Wenn du dir hingegen einen exakten Lernplan erstellst und den Prüfungsstoff mit geeigneten Methoden verinnerlichst, kannst du unnötigen Stress vermeiden. Du kannst den Lernstoff eingrenzen und in kleinen Lerneinheiten mit regelmäßigen Pausen lernen. So läufst du nicht Gefahr wichtiges zu vergessen und dir bleibt zudem noch genügend Freizeit für Sport, Erholung, Freunde und Familie.

Richtig Lernen mit den passenden Strategien und Methoden

 

Die richtige Planung zur Prüfungsvorbereitung ist essenziell, um bestmögliche Ergebnisse zu erzielen und sich gleichzeitig nicht zu überarbeiten. Eine wichtige Voraussetzung dafür ist, dass du einen geeigneten, an deine persönlichen Bedürfnisse angepassten Lernort wählst. Zudem macht es Sinn, dass du dich einmal näher mit den unterschiedlichen Lerntypen und Methoden auseinandersetzt. Die meisten Menschen können mit einem oder zwei Sinneskanälen Informationen besser aufnehmen als mit anderen Sinnen. So lernen manche Menschen vor allem gut durch visuelle Informationen, andere können Informationen besser durch Zuhören bei Vorträgen oder Gesprächen verarbeiten. Es ist aus diesem Grund sinnvoll herauszufinden, welcher Lerntyp du bist und welche Sinneskanäle bei dir besonders stark ausgeprägt sind. Lernmethoden wie Mind-Mapping oder Speed-Reading können dich unterstützen, den Lernstoff besser zu verinnerlichen. Du solltest jedoch bedenken, dass die nicht jede Methode zu jedem Lerntyp oder Lernthema passt.

Übrigens kann übermäßiger Perfektionismus beim Lernen zum Hindernis werden. Deine Einstellung zum Lernen spielt daher ebenso keine geringe Rolle. Dennoch solltest du nicht einfach wild drauflos zu lernen, sondern die Strategien nutzen, die für dich persönlich am besten passen.

Lerntipps – Ablenkungen vermeiden und Motivation erhöhen

 

Manchmal fehlt jedoch die Lust am Lernen und man neigt dazu, das Lernen für die Prüfung aufzuschieben. Morgen ist ja auch noch ein Tag. Allerdings können die Konsequenzen von häufigem Aufschieben schwerwiegend sein und nicht immer gibt es eine zweite Chance.

Die Gründe der fehlenden Motivation können unterschiedlich sein. Vielleicht ist der Lernstoff besonders schwer und du hast du Angst vor einem Misserfolg? Manchmal stecken auch unrealistisch hohe Ziele hinter der Motivationslosigkeit. Eine Lerngruppe kann helfen und die Motivation zum Lernen erhöhen. Denn manche Menschen können besser mit anderen Personen zusammen lernen als allein. Konzentrationsübungen können dir zudem helfen, bei Ablenkung wieder den Fokus zu finden. In Buch erhältst du wertvolle Tipps, um dich zum Lernen zu motivieren und Aufschieberitis und Ablenkungen zu reduzieren. Wenn du dazu neigst, das Lernen aufzuschieben, solltest du auch einmal hinterfragen, welche Gründe es hierfür gibt. Viele Menschen neigen auch aus Angst vor der Prüfung zum Aufschieben des Lernens.

Prüfungsangst – Angst vor Fehlern und Versagen

 

Übelkeit, Schweißausbrüche und Herzklopfen, die Angst vor der Prüfung betrifft viele Menschen, doch keine Sorge, es gibt zahlreiche Strategien, um diese zu bewältigen.

Die Angst vor schriftlichen oder mündlichen Prüfungen kann unterschiedliche Ursachen haben. Vielleicht hast du in der Vergangenheit bereits negative Erfahrungen mit mündlichen Prüfungen gesammelt und hast Angst, dass es wieder zu Problemen kommt. Wenn die Anspannung vor der Prüfung und die Angst zu versagen besonders hoch ist, kann es zu Denkblockaden kommen. Bei dem von Auszubildenden und Studenten gefürchteten Blackout blockiert die Informationsübertragung zwischen den Nervenzellen und die Betroffenen können nicht mehr klar denken. Eine solche Erfahrung ist natürlich unangenehm. Doch keine Panik, auch wenn es in Prüfungen zu Denkblockaden kommt, gibt es viele Möglichkeiten, souverän zu reagieren. Ein Blackout muss also nicht das Ende der Prüfung oder eine schlechte Bewertung bedeuten. Des Weiteren kannst du mit bestimmten Maßnahmen, das Risiko von Denkblockaden deutlich reduzieren.

Angst vor der mündlichen Prüfung

 

Oft sind es hohe Selbstansprüche, die zu Herzrasen, einem flauen Magen und feuchten Händen vor Prüfungen führen. Mündliche Prüfungen stellen für die meisten Menschen allerdings auch noch einmal eine größere Herausforderung dar als schriftliche Prüfungen. Denn in mündlichen Prüfungen steht der Prüfling meist allein im Zentrum der Aufmerksamkeit und muss überzeugend auftreten. Die Angst Fragen falsch zu verstehen oder nicht beantworten zu können, ist bei vielen Auszubildenden und Studenten groß. Viele Prüflinge befürchten, einen Blackout zu bekommen, wenn der Prüfer eine Frage stellt, die sie nicht sofort beantworten können. Während etwas Aufregung vor der Prüfung noch völlig normal gilt, da sie die Aufmerksamkeit schärft, kann starke Prüfungsangst blockieren und sogar zur Handlungsunfähigkeit führen.

Prüfungsangst überwinden

 

Die Angst vor Prüfungen kann auch etwas mit deiner inneren Einstellung zu tun haben. Vielleicht hast du wenig Vertrauen in dich selbst und darauf, dass du die Prüfung erfolgreich bestehen wirst. Durch negative Erfahrungen und Prägungen entstehen häufig auch limitierende Glaubenssätze, die dich an deinem Erfolg hindern. Vielleicht bist du auch sehr perfektionistisch und erlaubst dir keine Fehler? Perfektionisten neigen nämlich häufig dazu, sich für Fehler zu verurteilen und stellen überhöhte Erwartungen an sich selbst.

Wenn du starke Prüfungsangst hast können dir Entspannungsmethoden, mentales Training oder Atemübungen helfen, die Dinge gelassener zu sehen und selbstsicherer aufzutreten. Nützlich ist auch das Trainieren der Prüfungssituation mit Freunden, um mehr Sicherheit in Prüfungen zu gewinnen. Ebenso kann dir ein Therapeut oder Coach helfen, deine Ängste vor Prüfungen zu bewältigen und mögliche Blockaden aufzulösen.

In unserem Buch („Prüfungsangst überwinden & lernen zu Lernen: Prüfung erfolgreich bestehen!“) erhältst du wertvolle Tipps für die Vorbereitung auf bevorstehende Prüfungen. Du lernst zudem, wie du Stress und Ängste vor der Prüfung reduzieren kannst und bekommst wichtige Methoden an die Hand, um die Prüfung erfolgreich zu meistern.